Buchempfehlungen

Abschied nehmen gehört zum Leben
Gedanken – Ängste – Hoffnungen – Lebenserfahrung

Buch-TiPPAusleben – Gedanken an den Tod verschiebt man gerne auf später

15 wunderbare, berührende, offene, heitere und weise Interviews mit Menschen  zwischen 83 und 111 Jahren, die aus ihrem reichhaltigen Leben erzählen und einen Blick nach vorne wagen – auf den eigenen Tod.

 

 

Von der Verkäuferin über den Nobelpreisträger bis zum Musiker – alte Menschen philosophieren über das eigene Abschied nehmen

Für mich ist dieses Buch ein kleines Juwel –
und gerade in diesen Zeiten unbedingt EMPFEHLENSWERT!

Umfangreiche und lesenswerte Buchbesprechung mit den wunderbaren Fotos von Annette Boutellier im Spiegel.

Das Porträt-Buch der Basler Journalistin Mena Kost  „Ausleben“ ist in Zusammenarbeit mit der Berner Fotografin Annette Boutellier  entstanden, die alle Interviewten faszinierend porträtiert hat.
Herausgeber ist der Christoph Merian Verlag Basel. Es ist eine gebundene Ausgabe mit 196 Seiten und 55 farbigen Abbildungen.
ISBN 978-3-85616-914-5

Mit Demenz gut leben – aber wie?
Perspektiven für Betroffene und Pflegende

Irene Leu, Pionierin beim Aufbau des Demenzzentrums ATRIUM (1999) der Stiftung Basler Wirrgarten, heute Dozentin und Coach für Pflegestationen, erzählt aus dem Alltag in der Pflege Demenzerkrankter, der Betreuung von Angehörigen und der Begleitung von Fachpersonen in ihrem Buch.
Aus dem Inhalt:
– Pflege zu Hause
– Übergang ins Heim
– Leben im Heim
– Serviceteil

 

 

Kennen Sie Florence Nightingale? Es lohnt sich, ihre Geschichte zu lesen.

Florence Nightingale –
Nur Taten verändern die Welt

Mit einem Vorwort von Annett Büttner

Florence Nightingale ist weltberühmt, aber wenig bekannt. Um ihren Namen ranken sich vor allem Legenden und Stereotype. Doch wer war diese Frau, der ungezählte Menschen ihr Leben verdanken? Mit ihren innovativen Methoden revolutionierte sie die Krankenpflege. Kaum jemand weiß, welche Widerstände sie dafür überwinden musste.

Dieses Lebensbild zeichnet anschaulich ihre äußere und innere Entwicklung nach. Wie sie ihre Berufung erkannte und lernte, zu ihr zu stehen. Und wie sie trotz Rückschlägen die Kraft fand, gerade als Frau das Korsett der gesellschaftlichen Erwartungen zu sprengen und ihre Berufung zu leben. In zahlreichen Quellentexten kommt Florence Nightingale selbst zu Wort. – Auszug der
Verlagsgruppe Patmos der Schwabenverlag AG

Der vergessliche Riese

David Wagner erzählt die Geschichte einer Demenz als Familienroman

Klappentext: Eine Familie erlebt einen Rollentausch: Der Vater, zweifach verwitwet, ist wieder Kind geworden. Er braucht Betreuung und wird sein Haus verlassen müssen, denn er vergisst, was gerade eben noch gewesen ist. Immer wieder erzählt er seine Liebesgeschichten, und manchmal phantasiert er.

Es ist so ähnlich wie bei einem vier- oder fünfjährigen Kind, das hundertmal dasselbe fragt, ziemlich lange ist man da relativ tolerant. Es nützt auch nichts, genervt zu sein. Das Verständnis für die Wiederholungen ist ja nicht da. Das Kurzzeitge-dächtnis reicht eben nur noch zwei oder drei Minuten.

David Wagner, Schriftsteller

David Wagner: „Der vergessliche Riese“
Mehr dazu hier: rowohlt-Verlag