Rollator, die praktische Gehhilfe

Mehr Mobilität und Autonomie mit einem Rollator

Mit Gehhilfen können auch Menschen, die sonst schlecht zu Fuss sind, wieder alleine einkaufen, spazieren gehen und Freunde besuchen. Ein Rollator muss deshalb alltagstauglich sein. Wichtig ist, dass er leicht faltbar und gut zu manövrieren ist.

Schwer, schlecht kippbar, zu wackelig

Im aktuellen Vergleich der Stiftung Warentest schneiden Standard-Rollatoren schlecht ab. Bessere Noten erhalten sogenannte Leichtgewicht-Rollatoren, die ihren Nutzern mehr Mobilität verleihen.

Gute Rollatoren
  • Russka Rollator Vital Carbon
  • Topro Leichtgewichtroller Troja 2G
  • Access Active Walker
  • Birkenrot Leichtgewichts­rollator Eva
Zahlt die Kasse den Rollator?

Schweiz Gesundheitstipp 10/2018 vom 10. Oktober 2018
von Stephan Heiniger, Rechtsberatung K-Tipp+saldo
«Ich benötige einen ­Rollator. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?»
Nein, die obligatorische Grundversicherung muss nichts an einen Rollator ­bezahlen. An den Kosten beteiligt sich allenfalls eine Zusatzversicherung, wenn dies unter den Leistungen erwähnt ist

Deutschland es gibt nur einen geringen Kassenanteil
Für einen Rollator beträgt der Kassenanteil 60 Euro. Wählen Patienten ein teureres Modell müssen sie die Differenz zwischen diesem Zuschuss und dem Endpreis aus eigener Tasche begleichen. Und wenn man einen  Zuschuss von der Krankenkasse haben will, muss man vorab zur Ärztin/ Arzt gehen.

Richtig Gehen mit Rollator
Goldjahre: ein Lächeln, ein liebes Wort eine kleine Zuwendung. Dem einen bedeutet´s nichts –
dem anderen jedoch alles!

Ich empfehle ihnen den Ratgeber Rollator – Tipps zum richtigen Umgang
vom Wissensinstitut
für die Pflege ZQP.
Es gibt ihn als PDF,
oder sie können ihn als Buch bestellen.
Der Ratgeber
bietet umfangreiche Informationen und anschauliche  Unterstützung & Hilfen an.

 

 

 

Tabuthema Sterben und Tod

Eines Tages werden wir sterben. Aber an allen anderen Tagen werden wir leben – P. O. Enquist (23. September 1934), schwedischer Schriftsteller

Der Tod ist in vielen Familien immer noch ein Tabu. Wenn wir miteinander über unsere Ängste und Wünsche für das Lebensende sprechen, wird es unseren Angehörigen viel leichter fallen, unseren Willen zu vertreten, wenn wir dies nicht mehr können.

Kaffee, Kuchen, Tod

In Death Cafés können Menschen in gemütlicher Atmosphäre über das Thema Sterben und Tod sprechen.

Die Idee stammt aus der Schweiz. Bernard Crettaz, Soziologe hatte 2004 zum ersten ‚Café mortel‘ geladen.  Das Franchise-Konzept stammt aus Grossbritannien, in Deutschland steht die Bewegung noch am Anfang.
Death Cafe ist keine Trauergruppe, keine Selbsthilfegruppe und keine therapeutische Einheit. Die Begründer formulieren ein klares Ziel: Death Cafe bietet einen Raum, der Menschen helfen kann, durch das bewusste Hinschauen auf die Endlichkeit, das Beste aus ihrem Leben zu machen.

Sarggeschichten – Seit 2015 produziert Sarah Benz Kurzfilme, über sämtliche Fragen rund um den Tod und die vielen Möglichkeiten für Angehörige und Freunde damit umzugehen.

Buch-TiPPs

‚Drei Liter Tod: Mein Leben im Krematorium‘

Juliane Uhl, Soziologin ist fasziniert vom Tod. Sie arbeitete für ein Krematorium in Halle an der Saale und hat ihre Gedanken in einem Buch niedergeschrieben.
In ihrem Buch aber hat sie nicht nur ihre Erfahrungen aufgezeichnet, sondern sie bezieht auch eindeutig Stellung für einen menschlicheren Umgang mit dem Tod, einen Umgang, der von Würde und Zuwendung bestimmt ist. In Frieden und Würde sterben können ist eine Aufgabe der Gemeinschaft‘.

Der Arzt Atul Gawande hat über den würdevollen Umgang mit Gebrechlichkeit, Krankheit und Tod ein eindrückliches Buch geschrieben: ‚Sterblich sein‘.

Deutschlandweit einzigartig: ‚Leben und Tod‘. Ein Fachkongress und eine Messe zu den Themen: Leben, Sterben, Tod und Trauer.

Film-TiPP

‚Elisabeth Kübler Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen‘, ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003 von Stefan Haupt über Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004). Sie war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und ist eine der Begründerinnen der modernen Sterbeforschung.

Wichtige Dokumente: Patientenverfügung, die einen  gewissen Schutz vor „Übertherapie“ am Lebensende bietet und eine Vorsorgevollmacht.