Zukunft – Digitale Welt und Demenz

Digitale Technik zur Verbesserung des Alltags
von älteren Menschen und Menschen mit Demenz

Apps gegen Einsamkeit, zur Alzheimer-Diagnose, Portale für die Vermittlung von Pflegekräften, für Angehörige pflegebedürftiger Menschen und dem Personal in Altersheimen, um miteinander in Kontakt zu treten…

Beispiel: ‘PflegeCoDe‘ – App zur Unterstützung von Menschen mit Demenz

Virtuelle Realität 

Mit sognannte VR-Brillen können Demenz-Patienten virtuellen Zeitreisen in frühere Jahre unternehmen. Diese Reisen in die Vergangenheit wecken die Aufmerksamkeit der Menschen mit Demenz. Auch bei der Erinnerungsarbeit werden sie angewendet.

Menschen mit Demenz  erkennen ihre Angehörige wieder mittels KI

Neben den  Vorteilen werfen diese technischen Möglichkeiten neue, ethische Fragen auf, vor allem in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz. Dürfen wir ihnen eine falsche Realität vorspielen? Dürfen wir Menschen mit Demenz ohne ihr Wissen rund um die Uhr überwachen?

Diese neuen Systeme werden sich in Zukunft durchsetzen und sicher auch viel Gutes bringen. Es kommt darauf an das Miteinander von Begleitung, Betreuung, Pflege und Digitalisierung zu gestalten. Im Interesse von Menschen. Wichtig: ältere Menschen und Menschen mit Demenz in die Entwicklung einzubinden.

Weitere Projekte, Hilfsmittel zur Unterstützung von Angehörigen und Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz

  • QuartrBack, schafft eine Notfallkette, die Menschen mit Demenz einen Zugang zum bisher vertrauten Quartier und damit soziale Teilhabe erhält
  • Die Tovertafel von Active Cues, zur Unterhaltung und Aktivierung
  • DEA-App, eine App zur Unterstützung von versorgenden Angehörigen und Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz
  • Delta – KI-App, für die Früherkennung von Demenz
  • Das Qwiek.up, schafft ein audiovisuelles Erlebnis für Senior*innen

     

 

Kindern Demenz erklären

Sensibilisieren und das Miteinander der Generationen stärken

Die Krankheit Demenz betrifft immer mehr ältere Menschen. Und wenn die Eltern im Alter dement werden, kann das schockierend sein.
Nicht nur für Söhne und Töchter, sondern auch für die Enkel, denn oft sind in einer Familie Oma und Opa wichtige Bezugspersonen für Kinder. Hier wiederum kommt den Eltern eine wichtige Rolle zu: Sie sollten Vermittler sein und ihren Kindern die Krankheit erklären.

Und wie sage ich es meinen Kindern?
Für Kinder gibt es spezielle Bücher, Spiele und Internetseiten.
Projekt Kidzeln:  KIDZELN – Was ist das? Eine Spielmodulreihe für Kinder im Kindergartenalter.

Medien
‘Heutzutage erleben immer mehr Kinder, wie ihre Gross- oder Urgrosseltern an Demenz erkranken. Wird ihnen die Krankheit nicht richtig erklärt, kann das Krankheitsbild bei Kindern schnell Irritationen und Ängste auslösen’, heisst es z.B. auf der Internetseite ‘Was hat Oma?‘.

Bücher
Anna Herrmann hat auf ihrer Website ‘Kinderbuch-Detektive‘ eine wunderbare Liste mit besprochenen, kindgerechten und empfehlenswerten Büchern zusammengestellt.

Kinderbücher über Demenz und Alzheimer

 

 

 


Artikel
Der Tagesspiegel‘ zu dem anrührenden Bilderbuch ‘Mein Andersopa’ von Rolf Barth. Illustrationen: Daniela Bunge.

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