Betreuung im Alter

Was ist gute Unterstützung  bzw. Betreuung im Alter

Gute Betreuung richtet sich konsequent an den individuellen Bedürfnissen bzw. Wünschen der betagten Person.

Die ältere Menschen sollen in ihrem Alltag unterstützt werden diesen selbständig zu gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, wenn sie das aus eigenen Kräften nicht mehr können. Nebst der klassischen körperlichen Pflege darf das psychosoziale Wohlbefinden nicht vergessen werden.

Hilfe – Betreuung – Pflege

greifen ineinander siehe den lesenswerten Artikel  Soziale Sicherheit CHSS, Plattform des Bundesamts für Sozialversicherungen

von Prof. Dr. Carlo Knöpfel und Riccardo Pardini von der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz

 

Wegweiser für gute Betreuung im Alter

Die Paul Schiller Stiftung lancierte im Mai 2020, gemeinsam mit fünf weiteren Stiftungen, eine neue Publikation für gute Betreuung, erarbeitet von der Fachhochschule Nordwestschweiz.

 

 

 

Coronavirus – TiPPs für Senioren

TiPPs zum Umgang mit dem Coronavirus

Wichtig bei der Corona-Pandemie ist, solange es noch keine Impfung gegen das Virus gibt, Prävention:  Die AHA-Regeln, also Abstand, Hygiene und Alltagsmasken, ausserdem das Lüften von Zimmern, auch in der kommenden kälteren Jahreszeit. Für die Altersgruppe 50-plus gibt es Empfehlungen für Impfungen wie Grippeschutz und gegen Pneumokokken und Keuchhusten.

Abstand
AHA-Regeln: Abstand + Hygiene + Alltagsmasken

Und besondere Vorsicht – siehe AHA-Regeln – bei Besuchen in Alters- und Pflegeheimen walten lasssen.

Eine Liste von Hilfsangeboten

Gut so! Die Stadt Bern bietet neu vor allem für Menschen, die weder einen PC noch ein Smartphone besitzen, eine Hotline an, wo Hilfsangebote nachgefragt werden können. Telefon: 031 321 63 65
Erreichbarkeit: Mo. bis Fr.: 08.00 – 12 Uhr; und 14 – 17.00 Uhr

Und es gibt eine zweite Hotline, die sich vor allem an Personen richtet, die sich allein fühlen, ganz zu Hause bleiben müssen und ein Gespräch wünschen. Telefon: 031 321 69 90
Erreichbarkeit: Mo. bis Fr. immer nachmittags.

Immunabwehr stärken in Zeiten von Covid-19

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie gilt es, die Immunabwehr zu stärken, denn ein gut funktionierendes Immunsystem ist wichtig, um das Erkrankungsrisiko zu minimieren.
Regelmässige Bewegung baut Übergewicht ab, Muskeln auf und verbessert die Ausdauer – alle drei Faktoren sind gut für das Immunsystem auch im Alter.
Nicht zu vergessen: Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung unterstützt die  Stärkung unserer Abwehrkräfte, sowie ausreichend trinken  für die Infektabwehr.

Durch die richtigen Massnahmen sich selber
und andere schützen

Zum Bundesamt für Gesundheit

 

 

 

 

 

Demenz – wir müssen reden

Sprachleitfaden Demenz

Der Sprachleitfaden Demenz wirbt für einen achtsamen Sprachgebrauch im Umgang mit Menschen, die mit kognitiver Beeinträchtigung leben und damit zurechtkommen müssen. Denn oft wird gerade über Menschen mit Demenz – anstatt mit Menschen – in wenig rücksichtsvoller, ja sogar abfälliger Weise gesprochen.

Dokument Sprachleitfaden Demenz
Dokument Sprachleitfaden Demenz

 

 

 

 

 

 

Er  soll für mehr Sensibilität in der Sprache werben, und damit der Stigmatisierung von Demenz entgegenwirken.

 

 

 

In einem Meinungsaustausch wurden Menschen mit Demenz als Einzelpersonen oder in Gruppen zu dem ‚Ratgeber‘ befragt. Dies waren unter anderem der Beirat „Leben mit Demenz“ in Deutschland, die Arbeitsgruppe „Impuls Alzheimer“ in der Schweiz und die Selbsthilfegruppe von Menschen mit Demenz in Luxemburg.

DADO

Unter dem Dach der Deutschsprachigen Alzheimer- und Demenz-Organisationen haben sich die nationalen Organisationen aus Belgien, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Schweiz sowie der autonomen italienischen Provinz Südtirol zu einer Kooperation zusammengeschlossen.

 

Zukunft – Digitale Welt und Demenz

Digitale Technik zur Verbesserung des Alltags
von älteren Menschen und Menschen mit Demenz

Apps gegen Einsamkeit, zur Alzheimer-Diagnose, Portale für die Vermittlung von Pflegekräften, für Angehörige pflegebedürftiger Menschen und dem Personal in Altersheimen, um miteinander in Kontakt zu treten…

Beispiel: ‚PflegeCoDe‚ – App zur Unterstützung von Menschen mit Demenz

Virtuelle Realität 

Mit sognannte VR-Brillen können Demenz-Patienten virtuellen Zeitreisen in frühere Jahre unternehmen. Diese Reisen in die Vergangenheit wecken die Aufmerksamkeit der Menschen mit Demenz. Auch bei der Erinnerungsarbeit werden sie angewendet.

Menschen mit Demenz  erkennen ihre Angehörige wieder mittels KI

Neben den  Vorteilen werfen diese technischen Möglichkeiten neue, ethische Fragen auf, vor allem in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz. Dürfen wir ihnen eine falsche Realität vorspielen? Dürfen wir Menschen mit Demenz ohne ihr Wissen rund um die Uhr überwachen?

Diese neuen Systeme werden sich in Zukunft durchsetzen und sicher auch viel Gutes bringen. Es kommt darauf an das Miteinander von Begleitung, Betreuung, Pflege und Digitalisierung zu gestalten. Im Interesse von Menschen. Wichtig: ältere Menschen und Menschen mit Demenz in die Entwicklung einzubinden.

Weitere Projekte, Hilfsmittel zur Unterstützung von Angehörigen und Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz

  • QuartrBack, schafft eine Notfallkette, die Menschen mit Demenz einen Zugang zum bisher vertrauten Quartier und damit soziale Teilhabe erhält
  • Die Tovertafel von Active Cues, zur Unterhaltung und Aktivierung
  • DEA-App, eine App zur Unterstützung von versorgenden Angehörigen und Betreuungspersonen von Menschen mit Demenz
  • Delta – KI-App, für die Früherkennung von Demenz
  • Das Qwiek.up, schafft ein audiovisuelles Erlebnis für Senior*innen

     

 

Kindern Demenz erklären

Sensibilisieren und das Miteinander der Generationen stärken

Die Krankheit Demenz betrifft immer mehr ältere Menschen. Und wenn die Eltern im Alter dement werden, kann das schockierend sein.
Nicht nur für Söhne und Töchter, sondern auch für die Enkel, denn oft sind in einer Familie Oma und Opa wichtige Bezugspersonen für Kinder. Hier wiederum kommt den Eltern eine wichtige Rolle zu: Sie sollten Vermittler sein und ihren Kindern die Krankheit erklären.

Und wie sage ich es meinen Kindern?
Für Kinder gibt es spezielle Bücher, Spiele und Internetseiten.
Projekt Kidzeln:  KIDZELN – Was ist das? Eine Spielmodulreihe für Kinder im Kindergartenalter.

Medien
‚Heutzutage erleben immer mehr Kinder, wie ihre Gross- oder Urgrosseltern an Demenz erkranken. Wird ihnen die Krankheit nicht richtig erklärt, kann das Krankheitsbild bei Kindern schnell Irritationen und Ängste auslösen‘, heisst es z.B. auf der Internetseite ‚Was hat Oma?‚.

Bücher
Anna Herrmann hat auf ihrer Website ‚Kinderbuch-Detektive‚ eine wunderbare Liste mit besprochenen, kindgerechten und empfehlenswerten Büchern zusammengestellt.

Kinderbücher über Demenz und Alzheimer

 

 

 


Artikel
Der Tagesspiegel‚ zu dem anrührenden Bilderbuch ‚Mein Andersopa‘ von Rolf Barth. Illustrationen: Daniela Bunge.

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